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Besondere Beziehungen verdienen besondere Ringe

Ringe
aus Sand

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GOLD KANN JEDER.

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Tausend Sandkörner,
die deine Geschichte erzählen.

Deine besten Freunde haben trotz Flugangst die Weltreise mit dir gemacht? Der neu entdeckte Strand hat dir die tollsten Wellen und unvergessliche Momente geschenkt? Deine Sandkastenliebe hat dir an der Ostsee einen Heiratsantrag gemacht?

KAURI zelebriert und manifestiert diese wertvollen Beziehungen mithilfe von besonderen Ringen: individuelle Schmuckstücke aus Sand. Diese lindern nicht das Heim- oder Fernweh, lassen dich aber deinen Lieblingsmenschen, Lieblingsmomenten und Lieblingsorten symbolisch näher sein.

Unsere Vision: Setzt mit uns ein Zeichen für ein global faires Miteinander.

Was lange währt, wird bald gut.

Zukünftig möchten wir Ringe aus Sand von verschiedenen Orten anbieten, euch aber auch die Möglichkeit geben, mitgebrachten Sand einzuschicken. Wir forschen an verschiedenen Produktionsmethoden zum Festigen des Sands. Ziel ist es, dass die Schmuckstücke sowohl unseren hohen Ansprüchen an Ästhetik, Tragekomfort und Beständigkeit als auch Nachhaltigkeit und Fairness entsprechen. Insofern ist dein KAURI Ring nicht nur ein persönliches Erinnerungsstück, sondern auch ein Statement für ein global faires Miteinander.

Bleibt bei KAURIs Entwicklung auf dem Laufenden und erfahrt zeitnah, wann die ersten Ringe auf den Markt kommen. > Hier geht es zum Newsletter

Sand, so vielfältig wie die Geschichten dahinter.

Die Verbindung zur Unendlichkeit.

Kein Sandkorn gleicht dem anderen. Jedes ist einzigartig in Farbe, Form, Größe und Beschaffenheit. Es gibt keinen Teil der Welt, in dem Sandkörner nicht zu finden sind. Einigen Kulturen nutzen Sand, um ihre Geschichten, Mythen und Träume zu visualisieren. Dazu gehören Aborigines in Australien, Navajo-UreinwohnerInnen in den USA und tibetische Mönche. Letztere schreiben den Sandmandalas eine heilende und Harmonie-entfaltende Wirkung zu. Die Mandalas werden nach ihrer Fertigstellung einem fließenden Gewässer zugeführt, um die Vergänglichkeit der Dinge deutlich zu machen. Jeder Moment will wertgeschätzt werden. So sind die Mandalas der Mönche zwar nicht mehr da – die Sandkörner aber doch.

Die Vorteile von Sand

Sandkörner sind so vielfältig wie eure Geschichten.

Ihr erfahrt genau wo euer Sand herkommt.

Im Gegensatz zu Gold, ist Sand in großer Menge vorhanden. Für einen Ring werden lediglich 5 Gramm benötigt.

Die Gewinnung des Sandes und Herstellung der Ringe ist, anders als bei Gold, ohne großen Energieaufwand und Umweltgifte möglich.

Unsere Mission

Mit KAURI möchten wir einen Beitrag
zu einem global fairen Miteinander leisten,
indem wir für die Wertschätzung von Rohstoffen sensibilisieren,
insbesondere von Gold.

Wir machen die Verbundenheit zwischen Lieblingsmenschen, Lieblingsmomenten und Lieblingsorten spür- und sichtbar. Ein KAURI-Ring verbindet ganz nach euren Wünschen Geschichten, Bilder und Erinnerungen.

Wir glauben, es gibt noch eine zweite Ebene, die jeder KAURI-Ring beinhaltet: Die Verbindungen zwischen Menschen, die man nicht kennenlernt, weil man sich nicht über den Weg läuft – die Verbindung zu Orten, die man nicht erlebt, weil man sie nicht bereist – und somit die Verbindung zu wunderbaren Momenten, die potentiell möglich sind.

Lebt im Hier und Jetzt! Mit Respekt, Verantwortung und Offenheit gegenüber Bekanntem und Unbekanntem. Seid weltverliebt. Für euch und die vielen inspirierenden Menschen, die beispielsweise auf anderen Kontinenten leben. Seid zukunftsverliebt. Für euch und die Lieblingsmenschen, welche die Kinder eurer Enkelkinder sein könnten.

Keine Frage, Gold fasziniert.
10 Gründe, warum konventionell abgebautes Gold kritisch zu bewerten ist.

#1

Gold produziert Giftmüll

Auf einen Goldring kommen ca. 14 Tonnen mit Zyanid-verseuchter Erde. Zyanid ist eines der stärksten Umweltgifte.

#2

Umweltgifte

Das verwendete Zyanid sickert häufig in das Grundwasser. Gemeinden und Tiere in Minennähe erkranken schwer oder sterben sogar.

#3

Gold ist seltener als gedacht

Alles jemals in der menschlichen Geschichte abgebaute Gold füllt lediglich einen Quader mit 21 Metern Kantenlänge.

#4

Nutzung von Gold

Fast 60% wurden zu Schmuck verarbeitet, 30% lagern in Banktresoren und nur 10% werden in elektronischen und medizinischen Produkten verwendet.

#5

Goldverhältnisse

Mit einem einzigen Goldring könnte man ca. 35 Smartphones mit Gold versorgen.

#6

Jährlicher Abbau

Pro Jahr werden rund 2500 Tonnen Primärgold gefördert, um für die Geldanlage und Schmuckherstellung zur Verfügung zu stehen.

#7

Ausbeuterische Minen

Die meisten Goldminen befinden sich in den rohstoffreichen Ländern des globalen Südens und werden von transnationalen Konzernen geführt. Die Einnahmen kommen selten der Bevölkerung zugute.

#8

Landraub durch Bergbau

Máxima Acuna de Chaupe, deren Schicksal die Initialzündung für KAURI war, erhielt 2016 den Goldman Environmental Prize für ihren Widerstand gegen das Goldminenprojekt Conga in Peru.

#9

Minen und Militarisierung

Mit der Zahl der Bergbauprojekte in einer Region steigt auch die Polizei- und Militärgewalt gegen die Zivilgesellschaft.

#10

Gold ist offiziell 1 von 4 Konfliktmetallen

Der Goldabbau finanziert den Bürgerkrieg im Kongo. Auch andernorts sind Menschenrechts- und Umweltverletzungen an der Tagesordnung.

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SOLLTE GOLD EUCH NICHT AUS SEINEM BANN LASSEN,
DANN CHECKT DOCH FOLGENDE MÖGLICHKEITEN:

Familiengold: Fragt in euren Familie nach Goldschmuck, der vielleicht schon längst vergessen im Schmuckkästchen lagert. Ein Goldschmied oder eine Goldschmiedin eurer Wahl fertigt daraus ein Schmuckstück mit Geschichte.

Fair gehandeltes Gold: Das Label Fairtrade gibt es für Gold und Silber erst seit kurzer Zeit in Deutschland. 15 bis 30 Prozent mehr kostet euch die Garantie, dass die Einnahmen den Arbeiter und Arbeiterinnen der Mine sowie der lokalen Bevölkerung zugute kommen und dass weniger Umweltgifte eingesetzt werden. Hier findest du eine Übersicht über Fairtrade-zertifizierte Juweliere. Es gibt auch kleinere, sehr unterstützendswerte Initiativen wie Ökoandina e.V..

Mit uns gemeinsam Spuren im Sand hinterlassen.

Mit KAURI möchten wir für den Wert und die Wertschöpfungskette von Rohstoffen aufmerksam machen – einerseits mittels der Ringe, andererseits durch das Teilen von Wissen und Generieren von Aha-Momenten.

Habt ihr das Gefühl, dass euer Seminar oder eine von euch organisierte Veranstaltung einen lebendigen, informativen Input verdient? Sagt es uns!

Wir konnten unter anderem die Wirtschaftsförderung Duisburg, den Verband der Deutschen Industriedesigner und die Studierenden der Uni Kiel, der Folkwang UdK Essen und der Hochschule Düsseldorf mit Aha-Effekten erfreuen. Informationen zu Veranstaltungen findet ihr über unseren Blog.

Bist du Designer oder Designerin? Du brennst für das Thema Nachhaltigkeit und hast bereits ein Konzept oder Schmuck nach dieser Priorität erarbeitet? Du könntest dir vorstellen mit uns an nachhaltigeren Materialien zu forschen? Zukünftig streben wir eine Materialvielfalt für die KAURI-Ringe an und sind jetzt schon dabei, uns mit kreativen Köpfen und Gestaltungsuniversitäten zu vernetzen. Schreib uns gern an, wenn es dir schon in den Fingern kribbelt.

Über uns

Hinter KAURI stehen Tina, Jule und Jasmina. Wir haben uns während des Studiums an der Folkwang Universität der Künste kennengelernt und arbeiten seit Ende 2016 gemeinsam im Social Impact Lab Duisburg.

Tina

Tina Boes

Kulturwirtin

Tina hat durch ihre Teilnahme an dem Dokumentarprojekt „Wächter des Wassers“ von ihrem Mann Alexander Luna persönlich erfahren, wie wichtig es ist über konventionellen Goldabbau aufzuklären.

Jule

Jule Bols

Industriedesignerin

Jule hat sich in ihrem Studium mit der Gestaltung und Produktion nachhaltiger Produkte auseinandergesetzt. Sie ist die Spezialistin für ökologische Materialien.

Jasmina

Jasmina Brinke

Mediendesignerin

Jasmina und ihr Mann Andreas haben ihre Ringe aus Familiengold fertigen lassen und somit Eheringen aus längst vergangenen Beziehungen zu neuem Glanz verholfen.

Newsletter

Unser Newsletter informiert euch über die Entwicklung von KAURI,
über unsere Produkte und Themen rund um Nachhaltigkeit und den schonenden Umgang mit Ressourcen.


Informationen zu den Inhalten, der Protokollierung deiner Anmeldung, dem Versand über den US-Anbieter MailChimp,
der statistischen Auswertung sowie deiner Abbestellmöglichkeiten, erhältst du in unserer Datenschutzerklärung:
https://kauri-ringe.de/newsletter.html.

Ein großer Dank geht an die Universität Duisburg-Essen, deren Materiallabor wir für unsere Forschung nutzen dürfen.

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Kontakt

Telefon: 0176-70251496
E-Mail: info@kauri-ringe.de

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FAQ

Woher kommt der Name KAURI?

Sowohl die Kaurischnecke oder Porzellanschnecke, bzw. besser bekannt als Kaurimuschel, ist namensgebend für unser Sozialunternehmen als auch der neuseeländische Kauri-Baum. Der Kontrast zwischen klein und groß sowie die sich im kurzen Namen Kauri widerspiegelnde Materialdiversität hat uns imponiert und nicht mehr losgelassen

Was ist ein nachhaltiges Material laut KAURIs Definition?

Welches Material nachhaltig ist und welches nicht, muss für jedes einzeln definiert werden. Daher lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Recyceltes Material beispielsweise verstehen wir von Kauri größtenteils als nachhaltig. Im Falle von Gold unterscheiden wir aber zwischen Juweliergold und Familiengold, obwohl beides meist recycelt ist. Wieso? Weil das Familiengold meist ein Dasein im dunklen Schmuckkästchen fristet und solange es nicht genutzt wird eine verschwendete Ressource darstellt. Außerdem ist es mit viel mehr Individualität behaftet als Juweliergold. Letzteres könnte wesentlich effizienter in Elektronik und Medizin Anwendung finden. In Zeiten einer steigenden Weltbevölkerung erachten wir den Einsatz von recyceltem Gold in Elektronik und Medizin als sinnvoller. Als nachhaltig empfinden wir außerdem nachwachsendes Material wie ökologisches Holz, aber kein Tropenholz. Des Weiteren Material, welches in so enormer Menge vorhanden ist, dass dessen Verwendung zur Herstellung von Ringen zu keinem ökologischen Schaden führt wie es bei Wüsten- und Strandsand der Fall ist.

Was bedeutet Urban Mining?

Das Konzept Urban Mining versteht die Stadt mit all den Produkten, die sich in ihr befinden, als riesige Rohstoffquelle bzw. Rohstoffmine. Jedes Handy, jede Waschmaschine, jedes Produkt beherbergt wertvolle Ressourcen, die zu oft fälschlicherweise als Müll verstanden werden. Urban Mining verhindert dies, indem diese Ressourcen gefunden und wieder nutzbar gemacht werden. Ein spannendes Beispiel dafür sind die Urban Mining Workshops des Unternehmens Fairphone.

Ist Sand nicht auch ein begehrter Rohstoff?

Kantiger Sand ist nach Wasser der begehrteste Rohstoff der Welt und somit einer der gefährdetsten. Der soweit verbreitete Baustoff Beton besteht zu zwei Dritteln daraus. Wie man kantige Sandkörner bindet, ist der Industrie schon lange bekannt. Für KAURI Ringe sind runde und für die Industrie unbrauchbaren Strand- und Wüstensande bedeutsam. Diese sind schwieriger zu festigen, weshalb unser Bindemittel eine wichtige Rolle spielt. Die Menge, die für die Herstellung unserer Ringe benötigt wird, ist so marginal, dass deren Herstellung keinen Schaden anrichtet. Anders als ein Haus aus Beton heutzutage.

Welche sind die größten Goldminen der Welt?

In der Grasberg-Mine in Neuguinea, Indonesien, vermutet man das größte Goldvorkommen der Welt. Die Muruntau-Mine in Usbekistan ist die Mine mit der stärksten Goldförderung. Cortez und Goldstrike sind die größten Goldminen der USA. Die Yanacocha-Mine in Peru ist die größte Goldmine Nord-, Mittel- und Südamerikas. Stand 2.5.2017 laut: https://www.goldpreis.de/news/die-groessten-goldminen-der-erde/

Warum ist Gold ein Konfliktmetall und welche sind die anderen drei?

Gold, Tantal, Zinn und Wolfram gelten als Konfliktmetalle, da deren Abbau den Bürgerkrieg im Kongo finanziert. Dabei ist Gold das Hauptproblem, da es sich leicht außer Landes schmuggeln lässt. Mit diesem Wissen ist beispielsweise das Unternehmen Fairphone auf Fairtrade Gold umgestiegen. Sowohl im Kongo als auch in anderen rohstoffreichen Ländern des globalen Südens sind Menschenrechts- und Umweltverletzungen an der Tagesordnung. Im Klartext: Kinderarbeit, mangelnde Arbeitssicherheit, versäuchtes Trinkwasser durch den Einsatz von Umweltgiften, irreparable Zerstörung von lebensnotwendigen Ökosystemen, etc. (https://www.heise.de/ct/artikel/Interview-ueber-Konfliktmetalle-Gold-ist-das-Hauptproblem-2400883.html)